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Lena Morgenroth
Sexualität, Sexarbeit, Sexarbeitspolitik. SEXarbeiterin - ein Dokumentarfilm über meine (vorerst ehemalige) Arbeit. Alter Ego:
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Prostitutionspolitik - SexworkpoL mit klein L Jan 15
Replying to @sexworkpol
Und am Ende dieses Threads möchte ich Sexarbeitende ermutigen, über ihren Alltag zu schreiben: Die Mails von Kunden, die eigentlich nie Kunden sein wollen; das Warten; die Prekarität; die steuer- und sozialrechtliche Situation. Es gibt echt viele Themen....
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Prostitutionspolitik - SexworkpoL mit klein L Jan 15
Replying to @sexworkpol
Die Arbeitsbedingungen von Sexarbeitenden lassen sich nicht darauf reduzieren, ob der Sex Spaß macht oder nicht. Das ist nicht der Punkt. Der Verweis auf Spaß ist ein denkbar schlechtes Argument.
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Prostitutionspolitik - SexworkpoL mit klein L Jan 15
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Die meisten Leute haben nur Fantasien über im Kopf: Entweder glitzernde Märchengeschichten von Lust und Dekadenz oder Horrorgeschichten von ausländischen Menschenhändlern, Entführung, Ketten und Gewalt. Beides sind keine realistischen Repräsentationen.
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Prostitutionspolitik - SexworkpoL mit klein L Jan 15
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Rein argumentativ ist die Rede von Spaß auch ein Schachzug der Prostitutionsgegner*innen: Auf die Pauschalisierung, dass Prostitution immer Gewalt und Ausbeutung sei, kann man nur anworten "Ich mach es freiwillig und macht Spaß". Auch wenn die Realität differenzierter ist.
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Prostitutionspolitik - SexworkpoL mit klein L Jan 15
Replying to @sexworkpol
Ob Sexarbeit Spaß macht oder nicht, ist für die Debatte über die Legalität nicht nur nebensächlich, sondern lenkt im Zweifel von den wichtigen Fragen ab, nämlich den konkreten Arbeitsbedingungen in der . Darüber müssen wir reden.
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Prostitutionspolitik - SexworkpoL mit klein L Jan 15
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Dass eine bestimmte Arbeit legal sein soll, hat nichts mit Spaß zu tun, sondern damit, dass die Legalität es überhaupt erst ermöglicht, Arbeitsbedingungen zu verbessern. Wer illegalisiert ist, arbeitet unter schlechteren Bedingungen. Deshalb muss legal sein.
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Prostitutionspolitik - SexworkpoL mit klein L Jan 15
Oft wird als Argument gegen ein gesagt, dass vielen Spaß mache und deshalb nicht verboten gehört. Das ist leider ein schlechtes Argument gegen ein Verbot, denn "Spaß" an der eigenen Arbeit zu haben, ist eine verdammt hohe Schwelle. >>
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Lena Morgenroth retweeted
Prostitutionspolitik - SexworkpoL mit klein L Jan 14
Prostitutionsgegner*innen regen sich ja oft über die teilweise schon sehr niedrigen Preise für Sexarbeit auf. Komischerweise fordern sie nicht eine Erhöhung der Preise, sondern ein generelles Zahlverbot. Mit dem sollen Sexarbeitende dann nur noch 0€ bekommen.
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Prostitutionspolitik - SexworkpoL mit klein L Jan 10
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Noch nie vom UEGD gehört? Tja.
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Prostitutionspolitik - SexworkpoL mit klein L Jan 10
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Und wisst Ihr, wen die Prostitutionsgegner*innen komischerweise nie angreifen? Den UEGD e.V. - Unternehmerverband Erotik Gewerbe Deutschland! Richtig. Unternehmerverband. Das sind diejenigen, die ausschließlich als Betreiber (ohne *innen) tätig sind. Denkt mal nach.
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Prostitutionspolitik - SexworkpoL mit klein L Jan 10
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Und sollte jetzt jemand damit kommen, dass es aber doch so sei, dass nur eine Minderheit "freiwillig" arbeite: Es gibt überhaupt keine empirischen stichhaltigen Hinweise darauf. Dass Einzelpersonen, die zufällig gegen Prostitution sind, das behaupten, ist ja kein Beleg.
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Lena Morgenroth retweeted
Prostitutionspolitik - SexworkpoL mit klein L Jan 10
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Fragt jemand doch, dann kommt sofort der Vorwurf, dass man das doch sage müsse, weil man ja von Zuhältern manipuliert oder (das Nonplusultra der Diskreditierung) dafür bezahlt werde, eine bestimmte Meinung zu vertreten. Alles nur, weil bestimmte Meinungen unerwünscht sind.
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Prostitutionspolitik - SexworkpoL mit klein L Jan 10
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Bei osteuropäischen Sexarbeitenden ist das am offensichtlichsten. Ihnen wird nicht nur von vornherein Zwang und Unfreiwilligkeit unterstellt, sondern es wird davon ausgegangen, dass sie keine politische Meinung zum Thema Prostitutionsgesetzgebung haben. Man fragt sie gar nicht.
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Prostitutionspolitik - SexworkpoL mit klein L Jan 10
Replying to @sexworkpol
Warum können sich so viele Leute Prostituierte/Sexarbeitende nicht auch als politische Akteure vorstellen? Meine Vermutung? Weil sie Prostituierte immer noch auf den (bezahlten) Sex, den sie haben reduzieren, weil sie die Menschlichkeit von Sexarbeitenden nicht sehen können.
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Prostitutionspolitik - SexworkpoL mit klein L Jan 10
Replying to @sexworkpol
Oft werden sie mit "Prostitutionslobby" oder gar (und eigentlich strafrechtlich relevant) als "Zuhälterlobby" beschimpft und diskreditiert. Das ist nicht nur unfair, sondern ziel darauf ab, die Selbstorganisation von Sexarbeitenden im Keim zu ersticken - zugunsten echter Zuhälter
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Prostitutionspolitik - SexworkpoL mit klein L Jan 10
Prostitutionsgegner*innen bekämpfen seit Jahren massiv den , den Berufsverband für sexuelle und erotischen Dienstleistungen. Dort schließen sich Sexarbeitende zusammen, um für ihre Interessen zu kämpfen. Das ist in einer Demokratie normal & unerlässlich!
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Prostitutionspolitik - SexworkpoL mit klein L Jan 8
Weil ständig alle von den "Frauen aus Osteuropa" reden: Wann wurden das letzte Mal "Frauen aus Osteuropa", die in der Sexarbeit tätig sind (aber sicherlich auch in anderen Branchen) für einen vielschichtigen medialen Bericht interviewt & ihre vielfältigen Stimmen ernst genommen?
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kaufmich.com Jan 7
Spendenaktion: Unterstützt bitte die politische Arbeit gegen Einführung der Freierbestrafung in Deutschland -
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caren Dec 29
Replying to @caaarrreeennn
in DE vermisse ich diese nuancen. christian schmacht ist eine ausnahme, hat den film in seiner kolumne aber nur am rande thematisiert: „Es ist sehr schwer, gute Filme über Sexarbeit zu machen. Vielleicht kann es keine guten Filme über uns ohne uns geben.“
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☂️ Dec 17
Wenn man die Sonderverordnungen (Gemeinden mit weniger als 30.000-35.000 Einwohnern) und Sperrbezirksverordnungen in den Städten aufaddiert, ist quasi auf einer Fläche von mehr als 70% der BRD verboten.
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