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Georg Restle
Journalismus im Neutralitätswahn - Warum wir endlich damit auhören sollten, nur abbilden zu wollen, "was ist". Mein Plädoyer für einen werteorientierten Journalismus in der aktuellen Ausgabe von "WDR Print".
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Inga Hinnenkamp Jul 3
1. Was ist die Bezugsgröße um eine Benachteiligung auszumachen? 2. Wodurch zeichnet sich "gut" und "schlecht" jeweils aus? M.E. sind Deutungsrahmen dieser Begriffe zu fragil, als dass man darauf eine journ. Ethik bauen könnte. Lasse mich aber gern von anderem überzeugen.
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Georg Restle Jul 3
Replying to @Inga_Hin @WDR_Presse
Um Benachteiligung geht es nicht zentral; sondern darum, Wirklichkeit da zu entdecken, wo Widersprüche eines Systems sichtbar werden. Maßstab sind Humanismus und Menschenrechte - so wie es am Ende des Artikels steht: Ein guter Journalist ist ein unbestechlicher Menschenfreund.
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Lumpi Jul 3
Ihr habtt nie damit angefangen neutral und objektiv zu berichten. Pseudomoral und Pseudohaltung geht über alles - Wahrheit , Menschenleben, Sicherheit u.v.m.
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Thorsten Feichtner Jul 3
Ich möchte Quellen haben, auf die ich mich bei einer Argumentation verlassen kann. Für Meinungen gibt es Kommentare und Magazine, aber eine Zeitung sollte zu allererst Berichten. Für besondere Interessen gibt es Lokalausgabe und Fachzeitschriften. Bitte nicht der Mode folgen.
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Georg Restle Jul 3
Der Programmauftrag des WDR sieht u.a. vor, "die Würde des Menschen zu achten und zu schützen,... die Achtung vor Leben, Freiheit und körperlicher Unversehrtheit, vor Glauben und Meinung anderer zu stärken und die demokratischen Freiheiten zu verteidigen." Noch Fragen?
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Martin Schmidt Jul 3
Nein, denn "einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache - auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört." (H. J Friedrichs) Es gilt auch der Umkehrschluß...
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Georg Restle Jul 3
Politische Voreingenommenheit ist nie gut, Journalisten sollen unabhängig sein.
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Georg Restle Jul 3
Richtig: Transparenz ist wichtig. Journalisten sollten Ihre Recherchen nachvollziehbar machen und erklären, warum sie eine Geschichte für wichtig erachten. Es geht hier nicht um Meinungsmache, sondern um Ehrlichkeit und Nachvollziehbarkeit.
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Haris Jul 3
Ein Journalismus der sich selbst nicht mehr als neutral sieht ist kein Problem, muss sich aber im Umkehrschluss einer größeren Transparenz verschrieben sehen um für die Leser nachvollziehbar zu bleiben. Was sind Relevanzkriterien, wo auch nur die kleinsten Interessenskonflikte?
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Georg Restle Jul 3
Na, Sie haben doch behauptet, dass Demokratieförderung "politischer Aktivismus" sei und nichts mit dem Programmauftrag zu tun habe. Oder haben Sie schon vergessen, was Sie da gerade getwittert haben?
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Metaliberal Jul 3
Selbst wenn Humanismus und Menschenrechte wie 'ne ISO-Norm ausdefiniert wären blieben noch unterschiedliche Ansichten wie man diese erreicht um ein "Menschenfreund" zu sein. Wenn das Hauptkriterium für "guten" Journalismus wäre, dann wäre dieser letztlich nur Form des Aktivismus
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Georg Restle Jul 3
Nein, viel schlichter: der Programmauftrag des WDR.
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Georg Restle Jul 3
Sehen Sie, da steht nichts von Neutralität - und die Programmgrundsätze haben Sie jetzt auch nicht erwähnt, wo von Schutz der Menschenwürde, Achtung vor dem Glauben anderer und der Verteidigung der Freiheitsrechte die Rede ist. Wenn das keine Werte sind...
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generatoren Jul 3
wie wär's denn x mit einem informierenden Journalismus? Die Horst- -Berichterstattung fällt doch unter Desinformation.
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Georg Restle Jul 3
Menschenrechte und Humanismus als Teil einer sterbenden Epoche? Als dumme Idee? Gegen solche Aufassungen werde ich mich immer zur Wehr setzen, auch und gerade als Journalist.
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Georg Restle Jul 3
Replying to @Defektchef @WDR_Presse
Offensichtlich haben Sie meinen Text nicht gelesen.
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