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Georg Restle
Journalismus im Neutralitätswahn - Warum wir endlich damit auhören sollten, nur abbilden zu wollen, "was ist". Mein Plädoyer für einen werteorientierten Journalismus in der aktuellen Ausgabe von "WDR Print".
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Frank 3 Jul 18
Dieser Bekehrungs-, Erziehungs- und Gesinnungsjournalismus, der hat ganz erheblich zur Krise der Branche beigetragen. Und zur Stärkung der AfD. Die Menschen merken das, wenn sie Meinung serviert bekommen statt Fakten.
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Georg Restle 3 Jul 18
Replying to @Kittypunk7
Darum geht es doch gar nicht. Haben Sie den Artikel nicht gelesen? Ich wehre mich gegen (ungewollten) Kampagnenjournalismus im Gewand falschverstandener Neutralität.
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Marcus Pretzell 3 Jul 18
Sie? Wehren? Sich? Gegen? Kampagnenjournalismus? 😂😂😂😂
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Georg Restle 4 Jul 18
Replying to @MarcusPretzell
Na, dass die AfD ein Problem damit hat, wenn Journalisten nicht über ihre Stöckchen springen , wundert mich nun wirklich nicht. Getroffene Hunde...
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Marcus Pretzell 4 Jul 18
Replying to @georgrestle
Im Übrigen gehören Sie ja gerade zu den Stöckchen-Springern!
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Marcus Pretzell 4 Jul 18
Replying to @georgrestle
Wo wäre die AfD heute ohne den Alarmismus des ÖRR?
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Georg Restle 4 Jul 18
Replying to @MarcusPretzell
Wenn völkischer Nationalismus durch Führungskader der AfD wieder hoffähig gemacht wird, ist das eben kein Stöckchen mehr. Die meisten Tweets von AfD-Politikern dagegen sind es - und leicht zu ignorieren.
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Marcus Pretzell 4 Jul 18
Replying to @georgrestle
Ihr Erfolg gibt Ihnen recht. 🙈
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Erling Plaethe 3 Jul 18
Wen wollen Sie damit verschaukeln, Herr ? Auch ihre Journalistenkollegen leben und arbeiten nach Werten. Sie postulieren das Selbstverständliche nur um etwas dem Journalismus widerstrebendes schmackhaft zu machen: Propaganda. Die Vermischung von Bericht und Meinung.
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Georg Restle 4 Jul 18
Propaganda betreibt doch vor allem der, der nur weitergibt, was ihm andere Propagandisten (Regierungssprecher, PR-Strategen...) in den Block diktieren. Haben Sie das Essay nicht gelesen?
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Erling Plaethe 4 Jul 18
Ich habe geschrieben was ich im Journalismus für Propaganda halte: Vermischung von Bericht und Meinung. Wenn berichtet wird, will ich wiedergegeben sehen was der Politiker sagte. Was davon Propaganda ist, finde ich selbst heraus. Oder Journalisten legen es in einem Kommentar dar.
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Georg Restle 4 Jul 18
D'accord: Wenn Journalisten Ihre persönliche Meinung zum Ausdruck bringen, sollten sie das deutlich machen. Wir sollten nur nicht dem Irrtum unterliegen, dass Berichte per se neutral sind. Das Problem der Relevanz und die Auswahlkriterien sollten nicht unterschätzt werden.
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Erling Plaethe 4 Jul 18
Ok. Das Bemühen um Neutralität, selbst wenn es auf Grund der Subjektivität des Individuums nur ein Ideal bleibt, sollte jedoch erkennbar sein. Und das ist dann eben mE ein wichtiges Kriterium für hochwertigen Journalismus. Und ein Unterscheidungsmerkmal.
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fremcl 3 Jul 18
Haben Sie wirklich das Gefühl, dass Journalismus in diesen Zeiten versucht, nüchterne Objektivität an den Tag zu legen? Ich habe vielmehr den Eindruck, Journalisten schreiben parteiischer und emotionaler denn je.
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Georg Restle 3 Jul 18
Replying to @fredericmchl
Unabhängigkeit ist wichtig. Und Transparenz. Nichts ist schlimmer als eine versteckte Agenda, die unter dem Deckmantel der Neutralität daherkommt.
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Georg Restle 4 Jul 18
Replying to @fredericmchl
Ganz sicher sollte es das. Kritik trifft nach unserem Verständnis natürlich vor allem Regierungen - ganz egal, von welchen Parteien sie getragen werden.
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Georg Restle 3 Jul 18
Replying to @AisthesisB
Offensichtlich haben Sie den Artikel nicht gelesen.
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Georg Restle 4 Jul 18
Replying to @AisthesisB
Eben nicht Gesinnungsschreiber. Sie präferieren offenbar einen Journalismus, der nur weitergibt, was ihm in den Block diktiert wird.
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Georg Restle 4 Jul 18
Replying to @AisthesisB
Journalisten wählen Nachrichten aus, und ordnen sie ein. Dafür benutzen sie Relevanzkriterien. Was ist wichtig und warum? Ohne Werte geht das schwerlich. Es sei denn, man bildet jede PR-Kampagne einer Regierung oder einer Partei einfach ab. Das wäre dann Hofberichterstattung.
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