Twitter | Search | |
Thorsten
Was sagt ihr zu der beschriebenen Strategie der Gruppe, mit einem „Problemspieler“ umzugehen? Ich bin mir noch nicht ganz im Klaren, bin da sehr ambivalent.
Ich will den monatlichen Beitrag wieder mit einer kleinen Geschichte beginnen. Sie handelt von einem Phänomen, das man auch im Alltag erleben kann. Nämlich wenn man einen Menschen, den man eigentli…
Reply Retweet Like More
Mathias Apr 28
Replying to @ThorstenPanknin
Ich glaube das eigentliche Problem liegt hier in der grundsätzlich herablassenden Haltung dem Spieler gegenüber. Wenn ich wen für voll nehme und auf Augenhöhe behandele, kann ich auch mit der Person sprechen, wenn es ein Problem im miteinander gibt.
Reply Retweet Like
HANNAH Apr 28
Replying to @ThorstenPanknin
Ich bin sehr beeindruckt von der beschriebenen Vorgehensweise. Im Anbetracht der Probleme (Plural!) da so eine Strategie zu fahren, zeugt von sehr viel Herzenswärme, aber auch Leidensfähigkeit. tbc
Reply Retweet Like
HANNAH Apr 28
Replying to @ThorstenPanknin
Ich weiß nicht ob ich bereit wäre meinen eigenen Spielspaß so einem langwierigen Prozess unterzuordnen und würde doch immer das Vieraugengespräch suchen: Klartext und Optionen aufzeigen. Der Umgang, der da gefahren wird ist ja letztlich nicht ehrlich und entmündigt den Spieler.
Reply Retweet Like
HANNAH Apr 28
Replying to @ThorstenPanknin
Ich weiß nicht welche Ausmaße die im Text beschriebenen einseitigen Hoffnungen annehmen, aber gerade das ist ein Punkt, wo es auch Aufgabe der Gruppe ist die angehimmelte*n Spieler*in zu schützen.
Reply Retweet Like
Julian Apr 28
Absolut. Egal wie jung die Person ist, sie als unmündig zu behandeln, ihr noch nichtmal die Entscheidung zuzugestehen, ob sie ein offenes Gespräch will oder nicht, ist ja wohl unterste Schublade. Und dann verkaufen sie ihre eigene Feigheit noch als "im Interesse des Spielers."
Reply Retweet Like
Thorsten Apr 28
Replying to @waytooshiny
Ich sehe da ein Augenhöhenproblem. Da wird „im Interesse des Spielers“ eine „Entwöhnung“ von der Gruppe vorgenommen. Der Gute ist doch kein Hund, den man wegmanipuliert, weil man sich selbst an irgendwelchen „Sittenketten“ hängen sieht.
Reply Retweet Like
Mathias Apr 28
Auch dass alle die Verantwortung an die Gruppe abschieben. Ich könnte das nicht aushalten (der Umgang mit ihm + wie mein Spiel gestört wird). Sprich, entweder spreche ich mit ihm, orchestriere dann das Gespräch mit der Gruppe oder wenn mir das zu viel ist sage ich der Gruppe ab.
Reply Retweet Like
Thorsten Apr 28
Replying to @waytooshiny
Ich wäre für eine direkte private Aussprache nach Besprechung mit den anderen Spielern. Ich weiß nicht genau warum, aber die Vorgehensweise der Gruppe im Beitrag finde ich ... grauzonig und auch ein bisschen übergriffig.
Reply Retweet Like
HANNAH Apr 28
Replying to @ThorstenPanknin
Das meine ich ja mit Entmündigung. Der Gute wird ja auch nichts daraus lernen, weil er ahnungslos bleibt. Was ist denn genau die Intention? Den Spieler um jeden Preis im Hobby halten? An sich ne gute Mission, aber letztlich hat lediglich eine andere Gruppe das ungelöste Problem.
Reply Retweet Like
Thorsten Apr 28
Replying to @hyadestroy @mthsblgr
Ja, so in etwa sehe ich das auch. Ich finde das Verhalten der Gruppe zusätzlich übergriffig. Das ist wie ein Sozialexperiment, für das sich der Spieler nicht angemeldet hat.
Reply Retweet Like
Mathias Apr 28
Ja, in dem Moment, wo der Begriff oder allein der Gedanke an "Erziehung" fällt, sollten schon alle Alarmglocken schrillen.
Reply Retweet Like
HANNAH Apr 28
Replying to @ThorstenPanknin
Sind die Herrschaften aus dem Post denn hier bei Twitter? Mit unserer Diskussion in die Leere des Netzes tragen wir ja gerade auch nur alibimäßig etwas bei. ;)
Reply Retweet Like
Mathias Apr 28
Zusätzlich ist zu vermuten, dass einige der Verhaltensweisen auf diese soziale Stellung zurückzuführen ist oder zumindest verstärkt wurden. Wenn du ihn wie ein Kind behandelst, brauchst dich nicht wundern wenn er sich wie ein Kind verhält.
Reply Retweet Like
Thorsten Apr 28
Replying to @waytooshiny
Ich hab im Blog geantwortet und hierher verlinkt.
Reply Retweet Like
Mathias Apr 28
Replying to @ThorstenPanknin
Mmh. Das Problem der Bevormundung findet sich auch im vorhergehenden Beitrag zum "guten Schummeln".
Reply Retweet Like
Sal Apr 28
Ich finde ja die Idee angenehm konstruktiv, weiterzudenken im Sinne von "vielleicht passen ja andere Gruppen besser" (ohne zu urteilen, wie stark und gut dieser Gedanke im Beitrag etabliert ist). (cont.)
Reply Retweet Like
Sal Apr 28
Auf der anderen Seite scheint die "sittliche Erziehung" usw. in dem Beitrag eine Ausrede dafür zu sein, sich der notwendigen Konfrontation zu stellen und zu hoffen, dass er sich irgendwann freiwillig verabschiedet, wenn er "entwöhnt" ist... (cont.)
Reply Retweet Like
Sal Apr 28
Insgesamt will ich aber kein eindeutiges Urteil treffen, weil so ein Bericht selten die Dynamik der Gruppe und die Gestalt der bisherigen Gespräche sinnvoll und vollständig wiederspiegelt.
Reply Retweet Like
HANNAH Apr 28
Vollständige Zustimmung. Und bewundernswert, wie du dich um den Begriff „Feigheit“ herumgeschlichen hast. Den wollte ich nämlich auch nicht schreiben ;)
Reply Retweet Like