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Marcel Fratzscher
Die der Einkommen ist der zweite Hauptgrund für die hohe Ungleichheit der Vermögen in D. Denn wer geringes Einkommen hat, kann kaum sparen. Der Anteil des Bruttoeinkommens der unteren 50% am Volkseinkommens hat sich seit den 1960ern halbiert, von 33% auf 17%.
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Axel Flasbarth Jan 24
Replying to @MFratzscher
Ja, aber Bruttoeinkommen ist nur sekundär für die Fähigkeit zu sparen. Entscheidender sind doch die tatsächlich verfügbaren (Netto-)Einkommen inkl. Steuern und Transfers.
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Frank van der Valk Jan 24
Replying to @MFratzscher
Tut mir leid, Herr Fratzscher, aber die Prozentverteilung ist nicht aussagekräftig, denn es reicht der Zuzug von einigen Milliardären, um den Anteil des Volkseinkommens der unteren 50% nach unten zu rechnen. Hier brauchen wir die absoluten Zahlen!
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evapirat Jan 24
Replying to @MFratzscher
HartzIV frisst zuerst alle Ersparnisse der HartzIVer auf: diese kleinen Vermögen werden getilgt - sie sind dann auch noch vom Staats restlos verarmt u abhängig wie abgehängt worden, während dieser "schwarze Null-Angeberei" betreibt
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evapirat Jan 24
Replying to @MFratzscher
Bei Börsengewinnen von 20 000 Euro plus 20 000 Euro Einkommen (=40 000 p.a), verlangt gesetzl. KKasse Maximaltarif (790.-- p.m), dasselbe bei 200 000 Euro Börsengewinn plus 200 000 Einkommen d.h. kleinere Vermögen werden zerstört. Auch hier.
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evapirat Jan 24
Replying to @MFratzscher
...ausserdem, drittes Bsp., gehen kleine Vermögen durchschnittlich weniger in die Wertschöpfungsketten des Finanzsystems (Aktien etc.) als grössere, mit Zins im Bereich von 1% unter Teuerung. Auch hier werden kleinere Vermögen zerstört.
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evapirat Jan 24
Replying to @MFratzscher
.m.a.W. es gäbe noch mehr Beispiele - es wird systematisch eine Zerstörung der mittleren und unteren Vermögen - also das der breiteren Masse - betrieben, Verarmung hier, Verbonzung dort- und mit systematisch ist politisch und gesetzlich gemeint -
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FMA Jan 24
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Zuwanderung von überdurchschnittlich ungebildeten Arbeitskräften senkt natürlich das Durchschnittseinkommen. Zuzurechnen sind auch die Wohlstandsverluste durch häufige Transfereinkommen über Generationen.
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IceRage Jan 24
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Das Vermögen der unteren 50% ist allerdings ebenfalls gestiegen, nur weniger. Dies aber verschweigt der rote Baron gern einmal wieder. Es ist NICHT ungerecht, wenn den Benachteiligten gleichzeitig immer noch der größtmögliche Zuwachs entsteht (vgl. John Rawls).
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Dieter von Hessen Jan 25
Was würde die Verwendung des Nettoeinkommens, ihrer Meinung nach, an der Aussage ändern? Schere weiter auf oder mehr zu ?
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Axel Flasbarth Jan 25
Replying to @Dimon1612 @MFratzscher
Durch (zT progressive) Steuern und Transfers wird richtigerweise substantiell umverteilt und die Ungleichheit eingeschränkt. Ungleichheit der Nettoeinkommen in D ist im internationalen Vergleich eher gering.
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Dieter von Hessen Jan 25
Ich gebe Ihnen in Ihrer Aussage recht, aber Sie weichen vom Thema ab.
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Axel Flasbarth Jan 25
Replying to @Dimon1612 @MFratzscher
Ich habe Ihre Frage doch beantwortet. Um es noch platter zu sagen: bei Nettoeinkommen geht Schere zu im Vergleich zu Beuttoeinkommen.
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