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Lars Fischer
OK, ein paar Gedanken zu der Geschichte rund um -Varianten mit neuen in Dänemark.
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Lars Fischer Nov 5
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Zuerst einmal sind die Einschätzungen der Gefahr durch die Mutationen rein theoretische Überlegungen. Die tatsächlichen Auswirkungen solcher Veränderungen zu bestimmen, ist in der Praxis schwierig und zeitraubend. Ich denke, die Dänen handeln hier vor allem aus Vorsicht.
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Lars Fischer Nov 5
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Das tun sie aber zu Recht, denn allein dass sich das Virus in Tierbeständen verbreitet, ist ein Problem. Zumal es, anders als in einer vergleichbaren Situation mit infizierten Nerzen im Mai, nachgewiesene Übertragungen zurück zum Menschen gibt.
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Lars Fischer Nov 5
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Es besteht die Gefahr, dass Sars-CoV-2 zu einer auch durch Tiere übertragenen Krankheit wird, besonders wenn Nerze das Virus ihrerseits an andere Arten weitergeben. Das würde Eindämmungsmaßnahmen zusätzlich erschweren und möglicherweise die Natur der Pandemie selbst verändern.
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Lars Fischer Nov 5
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Das gilt speziell im Bezug auf einen Impfstoff. Ob das veränderte Spike-Protein eines in Nerzen kursierenden Virus einen eventuellen Impfstoff unwirksam machen würde, ist unklar. Es gibt auch Argumente, die dagegen sprechen.
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Lars Fischer Nov 5
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Eine Impfung (die wir btw noch nicht haben) ist idealerweise gegen die an den Rezeptor bindende Region des Spike-Proteins gerichtet. Eine Mutation des Spike-Proteins, das die Impfung umgeht, hätte also auch gute Chancen, die Bindung an die Zielzellen zu verschlechtern.
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Lars Fischer Nov 5
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Ähnliches gilt btw grundsätzlich für in Tieren kursierendes Sars-CoV-2: wenn die Mutationen die Bindung an den Rezeptor beim Nerz verbessern, verschlechtert das ggf die Bindung an menschliche Zellen. Trotzdem könnte so ein Virus ein Problem werden - wenn ein Impfstoff kommt.
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Lars Fischer Nov 5
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Im Moment ist es nicht allzu wahrscheinlich, dass Mutationen Natur und Verlauf der Pandemie verändern. erstens sind schädliche Mutationen viel, viel wahrscheinlicher als nützliche, und zweitens müssen sich auch nützliche Sachen erst einmal durchsetzen.
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Lars Fischer Nov 5
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Das heißt, die mutierte Linie muss die anderen Varianten verdrängen. Aber eine neue Mutation startet von null und muss erstmal den Vorsprung der existierenden Linien aufholen. Die verbreiten sich derzeit ziemlich ungehindert weltweit. Sieht also schlecht aus für das Nerz-Virus.
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Lars Fischer Nov 5
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Das könnte sich natürlich ändern, wenn es einen Impfstoff gibt und der weltweit die existierenden Linien ausbremst. Dann könnte ein in Nerzen kursierendes Virus, gegen das der Impfstoff nicht wirkt, tatsächlich neue Ansteckungswellen auslösen.
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😷 Zack Feddich Nov 5
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Kennt man Beispiele, wo ein Virus von Tier auf Mensch übersprang (was es jenseits Corona gibt), dann vom Mensch auf Tier und von da wieder von den Menschen? [Danke für die Info, nachdem ich heute schon grübelte, als das durchtickerte.]
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Lars Fischer Nov 5
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Grippe.
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